Oldtimerfreunde Probstei

Himmelfahrtstreffen des LBCH in Brokstedt
Do, 26.05.22 - 10:00 bis 22:00
Clubabend Mai
Fr, 27.05.22 - 20:00 bis 22:00
Clubabend Juni
Fr, 24.06.22 - 20:00 bis 22:00
Treffen Molfsee
So, 10.07.22 - 09:00 bis 22:00

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Auf diesen Seiten werden Berichte aus dem Vereinsleben, von Traktorentreffen, Clubabenden, und der alljährlichen Bildungsfahrt zusammengestellt. Vorweg allerdings noch einige organisatorische Informationen für unsere Vereinsmitglieder:

Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

Wir möchten darauf hinweisen, dass die von uns erfassten Daten nach Maßgabe der Datenschutzverordnung (DSGVO) verwendet werden. Sobald sie für ihre Zweckbestimmung nicht mehr erforderlich sind und der Löschung keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen, werden die Daten gelöscht. Der Vereinsvorstand der Oldtimerfreunde Probstei e.V. weist hiermit darauf hin, dass zur Erfassung der Mitgliederdaten in der Vereinsdatenbank ausreichend technische Maßnahmen zur Gewährleistung des Datenschutzes getroffen werden.  Hier geht es auch zur Datenschutzerklärung dieser Internetseite.

VereinskleidungVereinskleidung Krokau2010

Die einheitliche Vereinskleidung in navy-blau ("RAL 5002") mit weißem Logo beziehen wir von der Firma DruckSchrift. Für die Bestellung wendet man sich direkt an
Herrn Christian Alpers / Wisenhof 16a / 24257 Pülsen
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter 0162-5960886
Zur Auswahl stehen unter Anderem T-Shirt, Poloshirt, Sweat-Shirt (mit und ohne Reißverschluss) und Cap, alle in mehreren Größen.

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Am 01. Mai haben wir unsere Maifahrt 2022 gemacht. 15 Traktoren sind um 9:00 bei gutem Wetter am Irrgarten zusammen gekommen. Peter hat eine Route nach Schwartbuck ausgearbeitet und ist mit seinem Unimog vorweg.

Die Route führt schön um den Passader See durch Passade, Fahren, Stoltenberg und Charlottental auf das Gut Salzau. Mit der Kulisse des historischen Torhauses gab es eine kurze Kaffeepause. Weiter über Feldwege nach Pratjau und durch den Wald nach Köhn, wo gerade der Maibaum aufgestellt werden sollte.

Am Ortsrand von Schwartbuck kam die Kolonne an einem Rapsfeld zum stehen. Das Feld wird von Familie Schumacher unter Bio-Richtlinien bewirtschaftet. Wie wir hier vom Landwirt erfahren haben, wurde versuchsweise zwischen den Reihen gehackt. Trotz der Maßnahme wachsen zwischen den Pflanzen eine Vielfalt von Kräutern und Gräsern, halten Feuchtigkeit im Boden und geben Insekten und Vögeln ein Zuhause. Der Durchschnittsertrag ist nur halb so hoch wie in der konventionellen Landwirtschaft und mit hohem Ausfallrisiko verbunden, weshalb in Schleswig-Holstein nur wenige Bio-Betriebe den Anbau von Raps wagen.

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Es ging weiter auf den Hof Maaskamp der Familie Schumacher. Der Bio-Betrieb baut auf 160 ha verschiedenste Sommer- und Wintergetreide an, dazu Zwischenfrüchte wie Kleegras sowie Buchweizen und Ackerbohnen für die 400 Mastschweine. Wir haben einen interessanten Einblick in die Herausforderungen des biologischen Anbaus bekommen. Besonderes Interesse galt auch den Maschinen auf dem Hof, einem vollhydraulischen intelligenten Striegel, einem Powerstar sowie der Hacke. Fast alle Geräte wurden zusammen mit anderen Landwirten der Region angeschafft. Auf dem Betrieb laufen neben einem modernen Steyer und einem MF unter Anderem ein 55 Jahre alter IHC 624 und ein Schlüter Super 1250 V.

Der gelungene Tag wurde mit Biowurst vom Grill und interessanten Gesprächen abgerundet. Wir bedanken uns bei Peter und Familie Schumacher.Mai22 1 thumb

Weitere Eindrücke von der gelungenen Veranstaltung haben wir unter "Bilder" zusammen gestellt.

Die Jahreshauptversammlung 2022 wurde mit 23 Personen am 25.03. in der Fischerwiege in Passade abgehalten. Die Leitung hat Detlev übernommen.

Nach einem Rückblick auf die Veranstaltungen der Jahre 2020 und 2021 (Klein Krokau 2020, Clubabend Gebr. Friedrich Schiffswerft, Maifahrt 2021 Schmoel, Molfsee, Herbstfahrt) und dem Kassenbericht wurde gewählt. Der vorhandene Vorstand wurde wieder gewählt, die Suche nach Nachrückern für den Vorstand (siehe Rundbrief von Jürgen) wird nach Corona-Krokau 2022 wieder aufgegriffen.

Wie bereits auf dem Februar-Clubabend angeklungen wird Krokau wohl schwer werden. Wir müssen Personal zusammen halten für Ersatzmannschaften und Hygieneaufgaben, deswegen wird Krokau etwas vereinfacht bzw. optimiert werden, zurück zum Ursprung. Das muss auf den Clubabenden passieren, weshalb auf eine bessere Beteiligung appeliert wurde. Dieses Jahr ist viel anders und es muss ganz viel kurzfristig reagiert werden, das geht nur auf dem Clubabend.

Weiterlesen: Jahreshauptversammlung 2022

Auf unserem Treffen in Schmoel wurden wir durch "BPM Agrar" mit einer Drohne und GoPro begleitet. Daraus ist dieses professionelle Video entstanden.
Das vierköpfige Team von BPM Agrar führt einen beliebten Youtube-Kanal, auf dem jede Woche moderne Landtechnik in Szene gesetzt wird.

Die Oldtimerfreunde Probstei sind aus der langen Winterpause zurück! Am 13.06.21 fand leicht verspätet unsere Maifahrt statt. Bei gutem Wetter fanden sich 20 Schlepper vor unserem Stammlokal, dem Irrgarten in Probsteierhagen, ein.

Maifahrt 2021 - Startpunkt am Irrgarten Maifahrt 2021 - Startpunkt am Irrgarten 2

Die Spanne reichte vom 40er-jahre Bulldog bis hin zum 115Ps starken Schlüter 1250. Dem entsprechend lautstark ging es los in Richtung Passade, über Feldwege nach (Neu-) Sophienhof und durch den Ortskern von Benfeld. Der Klang der Bulldogs war über Kilometer zu hören, sodass sich einige Zuschauer diesen Anblick nicht entgehen lassen wollten. Die „Treckerautobahn“ führte uns schließlich vorbei an Haferschlägen des Gut Schmoel direkt zum „Hexenstein“. Für die 17km haben wir uns fast anderthalb Stunden Zeit gelassen.

Maifahrt 2021 - Auf dem Weg Maifahrt 2021 - Startpunkt am Irrgarten 2

Idyllisch an der L165 gelegen soll dieser Ort die Grausamkeit der Hexenverbrennung aufarbeiten. 2014 waren wir bereits einmal am Schmoeler Hexenstein, doch seitdem hat sich viel verändert. Auf dem Fundament ist ein ofenähnliches Gebilde aus ungebranntem Ton entstanden. In einem Volksfest wurde der vor Ort gebrannt. Die Flammen und Funken, die dabei eindrucksvoll aus jeder Ritze des Gebildes heraus stachen, gaben dem Mahnmal eine rote Farbe. Nun könnte man annehmen, dass dieses Denkmal nun durch die Hitze „gebrannt“ noch wie am ersten Tag dar steht. Doch wie uns der Initiator und Bildhauer Jan Koberstein fast vierzig Oldtimerfreunden zeigen konnte, verändert sich durch den Wettereinfluss der Zustand der Skulptur unaufhaltsam. Einige der Steine haben bereits die oberste gehärtete Schicht verloren. Der Ort wandelt sich erneut.

Maifahrt 2021 - Auf dem Weg Maifahrt 2021 - Startpunkt am Irrgarten 2

Wenige Meter weiter befindet sich das eigentliche Gut Schmoel. Hier wurden wir durch den Betriebsleiter Philip Mönkemeier empfangen. Durch das Torhaus (von 1699) ging es vor die Kulisse der reetgedeckten Scheunen (von 1706). Wo damals die oben genannten Bulldogs oder Schlüter anzutreffen gewesen wären, fahren heute hochmoderne Fendt-Schlepper. Das Gut gehört zusammen mit dem Gut Panker der Hessischen Hausstiftung, die mit den Erlösen Güter, Schlösser, Parks, Hotels, Weingüter und Restaurants in ganz Deutschland erhält. Kürzlich hat uns die Stiftung die Einrichtung einer Schmiede vermacht.
In Schmoel werden mit fünf festen Mitarbeitern etwa 2400 ha bewirtschaftet. Herr Mönkemeier berichtete uns über die Herausforderungen, einen solchen Betrieb zukunftssicher aufzustellen. Es wird neben Silomais für regionale Betriebe auch vermehrt Hafer in die Fruchtfolge eingebunden. Als einer von nur drei Großbetrieben baut Schmoel auch glutenfreien Hafer an.

Maifahrt 2021 - Auf dem Weg Maifahrt 2021 - Startpunkt am Irrgarten 2

Gestärkt mit einer Wurst im Brötchen und voll von Eindrücken ging es für die fast vierzig Oldtimerfreunde wieder zurück hinters Steuer. Denn den Wirtschaftsweg direkt am Ostseestrand konnten wir uns einfach nicht entgehen lassen.

Maifahrt 2021 - Auf dem Weg Maifahrt 2021 - Startpunkt am Irrgarten 2

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Diese Sonderbauweise des Traktors war über Jahrzehnte nicht weg zu denken: der Geräteträger. Die "Revolution" erfolgte in der BRD vor genau 70 Jahren auf der DLG-Ausstellung im Mai 1951 in Hamburg. Der Ruhrstahl Geräteträger und der Lanz "Alldog Motorgräteträger" wurden vorgestellt.

Bei Geräteträgern werden die Arbeitsgeräte vor dem Fahrer auf dem Traktor aufliegend oder darunter hängend verbaut. Ähnlich wie in der vormotorisierten Zeit oder mit Einachsschleppern (Holder) hat der Fahrer die Maschine immer im Blick ohne sich drehen zu müssen.

Für Geräteträger gibt es zahlreiche Anwendungen, etwa mit einem Frontlader, Grubber, Kartoffelleger, Kartoffelroder oder Feldspritze. Der Claas Huckepack lässt sich sogar als Mähdrescher umbauen.

Die Konstruktion eines Geräteträgers ist eine Herausforderung. Der Motor sitzt nah am Fahrer, darf ihm aber nicht die Sicht versperren. Er somit sehr klein gebaut werden.
Und genau dies ist die große Schwäche des Lanz Alldogs. Der Zweitakt-Vergasermotor des "Alldog A 1205" war ungeeignet, schwach und unzuverlässig. Bereits verkaufte Exemplare wurden 1953 auf einen stärkeren Halbdiesel umgerüstet (Start mit Benzin, Normalbetrieb mit Diesel). Dieser lief zu schnell heiß, galt als unausgereift, laut und unzuverlässig. Die Weiterentwicklung zum Volldiesel konnte den Ruf des Alldogs nicht retten. Bis 1960 wurden "nur" 7966 Exemplare gebaut.

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Trotz der Probleme bei Lanz in Mannheim bauten die Firmen Ritscher, Eicher, Fahr, Wesseler, Fendt, Holder und Claas ebenfalls Geräteträger. Besonders erfogreich war dabei die Firma Fendt. Der Fendt GT ist aus der Landwirtschaftsgeschichte nicht weg zu denken, in fast jedem Dorf gab es einen. Über 40 Jahre von 1953 bis 2004 wurden 73.100 Exemplare gebaut.

Die letzten Geräteträger wurden immer seltener als Geräteträger genutzt. Heutige Anbaugeräte sind zu breit und zu groß für eine Montage direkt im Sichtfeld oder unter dem Traktor.

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Buschhacken 2021

Abgesägt waren die Bäume schnell, aber nun die Berge von Ästen, aufbrennen ging nicht, Schreddern auch nicht. Also dann eben hacken und Holz zum Ofen anmachen gewinnen.

Ich konnte mir bei Herrn Hagelstein in Gleschendorf einen Buschhacker ausleihen, Baujahr ca. 1960, hergestellt von Fa. Peter Jensen in Flensburg. Angetrieben vom Deutz mit 30 PS, mit Dreiviertel Gas, Zapfwellengeschwindigkeit 540 Umdrehungen, ging es zügig los. Zwei Hartgummireifen übertragen die Kraft auf die große Schwungscheibe, die mit einem einfachen Hebel bei Problemen auszukuppeln ist. Bei genügend Schwung ist das Hacken von 8 cm dicken Ästen, auch gleichzeitig, kein Problem und der Deutz lief ruhig ohne von der Drehzahl zu gehen durch.
Nach zwei Stunden war ein großer Hänger gefüllt, Anmachholz für die nächsten Jahre!

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Geschrieben von Hans-Werner Voss

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