In unseren Werkstätten wird gerade an allen Ecken geschraubt und hergerichtet: Die Sonderschau „Erntetechnik – von der Sense bis zum Mähdrescher" wächst zusammen. Ein kleiner EInblick, was bei uns passiert.
Wir zeigen in Krokau am 22.-23. August die Getreideernte in ihrer ganzen Entwicklung: von reiner Handarbeit bis zur selbstfahrenden Maschine. Den Anfang machen die Handgeräte: Sensen und Forken in allen Formen. Von dort geht es weiter über mehrere Mäher und Selbstbinder, mindestens drei Dreschkästen sowie Anhänger und Transportgerät bis zur Königsklasse: mehrere Mähdrescher und ein Einfahrmähdrescher. So wird auf einen Blick sichtbar, wie aus wochenlanger Handarbeit ein einziger Arbeitsgang wurde.
FAHR trifft Deering
Ein besonderer Umbau entsteht derzeit bei Detlev. Er gat einen DEERING IH Grasmäher gefunden, den er nun mit einem FAHR Getreideableger ausrüstet.
Mit einem Getreideableger kann das gemähte Getreide vorsichtig in Gaben eingeteilt und abgelegt werden. Im Anschluss wird es von Hand gebunden. Detlev baut diesen Schwadmäher an einen Deering-Balkenmäher an. Tolle Arbeit!
Erntetechnik in klein
Bernd hat die Erntetechnik aus drei Epochen liebevoll als Modell aufgebaut: den Beginn der Motorisierung, die ersten Mähdrescher der 1960er und die heutige Technik. Drei Welten mit mehreren hundert Fahrzeug-Modellen bei der Arbeit. Die Entwicklung im Kleinen. Ganz so anschaulich wie die Originale draußen.
Ein seltenes Stück: der Lanz DP8
Unser Lanz Dreitrommel-Pressdrescher DP8 in Stahlbauweise ist eine echte Rarität. Sie war die einzige schüttlerlose Dreitrommel-Dreschmaschine, die je in Serie gegangen ist. Einsatzbereite Exemplare dürften sich an einer Hand abzählen lassen.
Statt eines Schüttlers arbeitet der DP8 mit zwei weiteren Trommeln; alle drei Trommeln laufen unterschiedlich schnell, sodass das Stroh gezogen und gedrückt wird und mehr Korn durchfällt. Der DP8 drischt sauberer als moderne Mähdrescher mit Schüttler, perfekt für die Windmühle. Für alle, die dem reinen Trommelprinzip nicht recht trauten gab es den Dreschkasten als DP16 zusätzlich mit Schüttler. 1993 wurde das Prinzip "Die dritte Trommel" von CLAAS als APS wieder entdeckt.
Stefan hat den DP8 am 1. Mai aus dem Winterlager geholt und seither ordentlich daran geschraubt.
Neuzugang mit Bezug zur Viehversorgung: der Esterer Piccolo Super
Frisch dazugekommen ist ein Esterer „Piccolo Super", den Hendrik besorgt hat. ein gezogener Feldhäcksler der Esterer AG aus Altötting. Er nahm das gemähte Gras über eine Pick-up auf, häckselte es und blies es in einen nachlaufenden Wagen; über Wechselzahnräder ließ sich die Schnittlänge einstellen. Das Häckselgut diente siliert als Futter fürs Vieh.
Damit schlägt er den Bogen zu einem Thema, das bei uns wächst: der Versorgung des Viehs. Der Bereich wird ebenfalls weiter ausgebaut.
Der Steinbrecher war unser erstes Vereinsgerät. Damals wurde er mit einer Dreschmaschinenachse und einer neu gegossenen Schwungscheibe völlig neu aufgebaut. Seitdem hat er uns gute Dienste geleistet. Nach einer Grundüberholung in den letzten Jahren haben wir kürzlich eine größere Riemenscheibe aus Eisen gefunden. Somit stand dem Umbau nichts mehr im Wege.
Der Steinbrecher wurde am 01. Mai nach Schrevendorf gebracht. Dort wurde die alte Scheibe aus Holz abgebaut und die Welle millimetergenau vermessen.
Die neue Scheibe wurde ausgedreht, eine neue Buchse eingesetzt und auf die Achse gesetzt. Der anschließende Probelauf war ein voller Erfolg.
Ein Dank geht an das Team aus der Scheune in Schrevendorf, die den Umbau vorgenommen haben. Dort wurde nicht nur das Gerät auf den Einsatz vorbereitet sondern nebenbei auch mächtig am Transportanhänger geschraubt.
Mit dem 19. Ostsee-Traktorentreffen beziehen wir eine neue Fläche für Parkplatz- und Fahrerlager. Gleichzeitig wird die Veranstaltung so groß und abwechslungsreich wie kein kaum ein anderes Treffen im Norden. Deshalb viel Spaß mit unserem neuen Flyer:
Download Flyer (PDF) | Download Plakat

Ein Wochenende lang dreht sich in Krokau alles um alte Traktoren. Es kommen über 300 Traktoren und Gerätschaften der letzten 100 Jahre aufs Feld.
Das Motto lautet „Alles dreht sich, alles bewegt sich“. An jeder Ecke wird gesägt, gedroschen, gepflügt oder ein Reuterbock aufgebaut. Das Treffen hat unter Kennern Kultstatus und ist ein beliebter Familienausflug.
Wir haben ein vereinseigenes Info-Schild für Traktorentreffen. Bitte alle diesen Ausdruck nutzen und mit den Daten am Traktor anbringen. Sinnvoll wäre es das Blatt ein zu laminieren.
Download als ausfüllbares PDF-Formular oder
MS-Word Datei
An dieser Stelle sei auch noch einmal auf unsere Vereinskleidung (T-Shirt, Poloshirt, Sweat-Shirt mit und ohne Reißverschluss, Cap, etc.) verwiesen. Für die Bestellung wendet man sich direkt an Christian Alpers / Wisenhof 16a / 24257 Pülsen info@ druckschrift.com oder unter 0162-5960886
- Sa. und So. 10:00 - 17:00
- Eintritt: 5€, Kinder bis 16 Jahre frei.
- Eintrittskarte gilt auch für Mühle.
- Leider ist keine Kartenzahlung möglich.
Anfahrt/Parken:
- Es stehen ausreichend Parkplätze südlich vom Gelände zur Verfügung. Hierzu bitte der Beschilderung folgen. Tipp: direkte Anreise über Fiefbergen.
- Vom Parkplatz kommt man direkt auf das Gelände.
- Für Besucher mit körperlichen Beeinträchtigungen ist das Parken direkt an der Kasse (Barrierefrei) möglich. Freier Eintritt mit Schwerbehindertenausweis B.
- Aus Sicherheitsgründen herrscht an den öffentlichen Wegen in Krokau ein Park- und Halteverbot.
- Bus: Ab Haltestelle "Wisch (b Kiel) B502" (5 min Fußweg) fährt am Wochenende stündlich die "Linie 120, Schönberg - Laboe".
- Auch schön ist die Anfahrt mit dem Fahrrad. Dazu immer den Traktoren nach. Fahrräder können auf dem Gelände abgestellt werden.
- Am schönsten ist die Anreise mit dem Oldtimer.

Für Aussteller / Fahrer:
- Keine Anmeldung nötig, einfach vorbei kommen
- Auch Auto, LKW, Motorrad, Mofa, Bus usw. sind wilkommen - und garantiert nicht allein. Aufgrund der großen Menge haben wir für Straßenfahrzeuge erstmals einen eigenen Bereich auf der gemähten Wiese reserviert.
- Einfahrt am Ortseingang Krokau
- Pro Fahrzeug ist eine Person frei
- Es gilt die STVO, das heißt Fahrzeug und Fahrer müssen straßentauglich sein. Teilnahmebedingungen.pdf
- Es gibt auch ein ausreichend großes Wohnwagen-Fahrerlager auf der Auweide.
- Fahrerlager ist kostenfrei - aber dafür keine Ansprüche auf Lichtstrom (Achtung: mit Campingstecker & jeweils schwach abgesichert). Toiletten nur auf dem Festplatz.
- Öffnung Fahrerlager: Freitag 21.08.2026, 14:00. Ab dann gibt es auch eine Nachtwache.
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